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Jets auf Augenhöhe mit dem Leader

Monday, May 16, 2011

In einem sehr ausgeglichenen Spiel unterliegen die Jets dem Nachwuchs aus Lausanne mit 21:08. Leider hatte der zur Spieltaktik ersehnte Regen Verspätung und konnte nicht in die Spielstrategie einfließen.

Die Aufgabe in Lausanne schien auf Grund der nackten Zahlen eigentlich unlösbar und man durfte sich aus Bieler Sicht eigentlich keine große Chancen ausrechnen auf einen Sieg, denn zu dominant treten die Lausanner in dieser Saison auf. Auf Grund intensiver Spielanalysen des Waadtländer Angriffs, war man auf Seiten der Jets dennoch überzeugt den Schlüssel gefunden zu haben den Angriff zu stoppen. Einen ersten herben Dämpfer erfuhr die Bieler Verteidigung bereits im ersten Drive, als ein relativ simpler Run durch die Mitte, nach drei Misstackles nicht gestoppt werden konnte und die Jets bereits kurz nach Spielbeginn mit 07:00 in Rücklage brachte.Das Spiel schien seinen geplanten Verlauf anzunehmen, aber durch das geschickte Coaching von Defensiv-Coordinator, Daniel Stauffer, sollte dieses Lausanner Erfolgserlebnis für lange Zeit das letzte bleiben. Der Angriff der Jets tat sich wie so oft in der Anfangsphase des Spiels unglaublich schwer sich nicht gleich selbst zu schlagen und die immer noch anhaltende „Punkte-Impotenz“ zu überbrücken. Trotz teilweise gut angebrachten Drives wurden die Angriffsbemühungen mal für mal durch individuelle Fehler zur Nichte gemacht, so dass sich das Spiel aus Bieler Sicht in der Defense darstellte, welche wie eingangs erwähnt ihren Job schon fast perfekt ablieferte. Dies konnte aber auch von den Verteidigungsreihen der Lausanner gesagt werden, welche einen  kaum zu verteidigenden Druck auf den Bieler Angriff ausübte, so dass der Spielstand bis zur Pause auf 07:00 stehen blieb. Einzig die Vielzahl an Strafen der Lausanner, musste dem Coaching zum Handeln veranlassenMit dem Wiederbeginn der zweiten Halbzeit hatten die Jets die Möglichkeit mit einem Kick-Off-Return den Score zu verbessern, aber erneut wurde dies durch einen schier unglaublichen Fumble den Ball den Lausannern an der eigene 4 Yard Linie überlassen. Unglaublich aber, die Jets konnten sich aus dieser Lage wie schon eine Woche zuvor befreien und ermöglichten dem Angriff erneut die Chance zu punkten, was leider einmal mehr nicht gelang und das Spiel so langsam aber sicher in den letzten Quarter herein schlenderte. Dieses letzte Quarter hatte es in Sich. Nach einem gelungen Pass der Lausanner fand das zweite Blackout des Tages statt in den Verteidigungsreihen der Jets. An Stelle einer sicheren Interception ließ man den Ballempfänger ungedeckt und musste den zweiten TD des Spiels  gewähren lassen und stand nach diesem Drive mit 15:00 hinten. Wie schon in der vergangen Woche war es Etienne Schori, welcher dank einer fulminanten Einzelleistung den anschließend ausgeführten Kick-Off zu einem 80 Yard TD ummünzte und nach der Conversion durch Thaci die Jets auf 15:08 heranführte. Das Spiel war neu lanciert und die Jets hatten nun durchaus die Möglichkeit zum Ausgleich, jedoch machten mangelnde Umsetzung des Play-Callings und individuelle Fehler eine richtige Aufholjagd unmöglich. So waren es am Ende die Lausanner, welche mit dem genau gleichen Passspielzug erneut das Backfield überrumpelten und zum Schlussresultat von 21:08 punkten konnten.Der Sieg der Lausanner geht absolut in Ordnung, nur sind und waren die Waadtländer zu keinem Zeitpunkt unbezwingbar. Das Problem liegt wie schon die ganze Saison in der fehlenden Punkteausbeutung der Jets, welche in der Offense einfach keine Flughöhe erreichen. In den letzten drei Spielen erzielte der Angriff lediglich einen TD und dass ist eindeutig zu wenig um ein Wörtchen um die Play-Offs mit zu reden. Dies ist einerseits durch die fehlende Erfahrung zu erklären, denn rund zwei Drittel der Offense wird im Herbst noch U16 spielen können und andererseits durch eine Vielzahl an Fehlern, welche in der Summe zu hoch ist. Die Jets müssen sich mit dieser Niederlage wohl oder übel auf den dritten Platz fokussieren, welche die Seahwaks und Tigers ebenfalls im Blickwinkel haben. So bleibt immerhin ein wenig Spannung um den dritten Platz und genügend Motivation auch weiterhin mit einer tollen Trainingspräsenz aufzuwarten.

 

Resultat: 21:08 (07:00, 00:00, 00:00, 14:08)

Zuschauer: 30

 





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Taurus

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