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Lions unbequeme Gegner

Monday, April 25, 2011

Die Luzern Lions gelten als unbequeme Gegner, und dies zeigten sie heute eindrücklich. Gleich im ersten Drive der Warriors provozierten sie einen Ballverlust und bekamen das Angriffsrecht zugesprochen. Und wenige Minuten später konnten die Luzernern bereits zum ersten Mal jubeln.

Trotz dem Rückschlag, Justin Fisch konnte kurz darauf nach zwei unvollständigen Pässen und einem 5-Yard-Run selber den ersten Touchdown für die Warriors markieren. Nach dem Ausgleich versuchten die Luzerner mittels Pass vorwärts zu kommen und dabei schaffte es Moritz Boller, den Ball in der Luft abzufangen und diesen gleich zum zweiten Touchdown der Warriors in die Endzone zu tragen. Wie aber schon beim ersten Touchdown (und auch danach) verpasste das Special Team dann die Extrapunkte. Diese Fahrlässigkeit sollte am Ende des Spiels den Unterschied ausmachen und die Warriors brutal bestrafen.

Zu Beginn des zweiten Viertels erhöhte Michael Zingg zum 18:6, wiederum ohne Extrapunkt. Moritz Bollers Touchdown zum 25:6 inkl. PAT war dann der Beginn des Aufbäumens der Lions. Gerade noch mit Vollgas unterwegs, schienen die Gäste aus Winterthur einen Gang zurück zu schalten. Und man bekam Mühe mit der einfachen Spielweise des Gegners, welche aus geschätzten fünf Laufspielzügen und zwei Passspielzügen bestand. Regelmässig schafften es die erfahrenen Winterthurer Cornerbacks zu weit weg vom Gegner zu stehen, man liess Pässe zu die nicht ankommen dürfen und immer häufiger durchbrach die Luzerner Nummer 27 die Warriors Verteidigungslinie und marschierte zu neuen First Downs. Die Warriors leisteten keine grosse Gegenwehr und liessen sogar noch kurz vor der Pause einen weiteren Touchdown zum 12:25 zu. Die Punktedifferenz schien noch immer sehr komfortabel zu sein, doch reichen sollte es trotzdem nicht…

Die zweite Halbzeit begann wie die erste aufgehört hat. Nach einem unvollständigen Drive der Warriors stürmten die Lions wieder in Richtung Endzone und mit einem Reverse-Trickspielzug hebelten diese die ganze Warriors-Hintermannschaft aus. Dieser Trick gelang häufig, zu häufig – eine Defense mit dem Potenzial der Warriors muss in der Lage sein, diese Spielzüge zu neutralisieren.

Das Verderben nahm mit dem Anschluss-Touchdown zum 20:25 seinen Lauf. Zwar konnte man kurzfristig noch einmal zum 20:31 erhöhen, dieses Mal durch einen herrlichen Touchdown von Patrick Flückiger, aber da auch dieser Extrapunkt bzw. die 2-Point-Conversion vergeben wurde, hatte man lediglich einen 11 Punkte Vorsprung. Da man sich bereits im letzten Viertel befand, steigerten die Lions ihr Tempo noch einmal. Anstelle der bekannten Runs durch die Mitte oder den Reverse über die Luzerner 27 warf der Lions-QB einen weiten Pass auf einen seiner Receiver. Von der eigenen 31-Yard-Linie katapultierte man sich bis an die 5-Yard-Linie der Warriors. Beflügelt von diesem schönen Spielzug legten die Gastgeber nach und brachten den Ball zum nächsten Mal in die Winterthurer Endzone zum 26:31, es waren noch ca. 3 Minuten zu spielen, eine Ewigkeit im American Football. Insbesondere, wenn die Offense unter Druck gerät und nicht auf kontinuierlichen Raumgewinn spielen kann sondern die weiten Pässe suchen muss um das Polster noch ein wenig aufzubessern. Eigentlich wäre man kurz vor der Lions-Red-Zone gewesen, Beat Wyss hat den Ball von der eigenen 42-Yard-Line bis zur gegenüberliegenden 27er-Linie getragen, dies bei 1:54 auf der Uhr. Ein kurzer Run, ein QB-Sack und zwei unvollständige Pässe und schon wieder musste man sich entscheiden: Punten oder ausspielen? Munoz entschied sich bei 4th down & 20 in der Spielfeldmitte für den Punt welcher dann zu allem Unheil auch noch missraten ist. Die Lions setzten alles auf eine Karte, versuchten wieder einen der wenigen Pässe und standen plötzlich an der 11-Yard-Linie der Warriors. Zweimal konnte die Warriors Defense mit aller Kraft die Luzerner Runningbacks in Schach halten, beim dritten Mal aber kamen die Luzerner durch und gingen mit 34:31 in Führung, was dem Schlussresultat entsprechen sollte.

Ohne die Luzerner Leistung schmälern zu wollen: die Warriors haben dieses Spiel primär gegen oder wegen sich selber verloren. Die schönsten Spielzüge, der höchste Anteil an Ballbesitz, dies alles nützt nichts, wenn die Punkte nicht erzielt werden oder wenn man im entscheidenden Moment nicht konsequent zur Sache geht, den Gegner erst zu spät angreift. Diese Niederlage war unnötig und ist das Ergebnis aus einer Vielzahl von kleinen Fehlern in Bezug auf Formation, Taktik oder Ausführung durch die Spieler. Morgen bereits wird Fabian Munoz im Training die Fehler von heute besprechen und er hat die schwierige Aufgabe dieses Team auf den noch viel gefährlicheren Gegner von kommenden Sonntag einzustellen. Mit den Bienna Jets kommen die Favoriten und Tabellenführer nach Winterthur. Fehler wie heute werden dann noch viel härter bestraft.

Allmend, Luzern, ca. 200 Zuschauer
Luzern Lions – Winterthur Warriors 34-31 (6-12, 6-13, 8-0,14-6 / 5:5 TD)

Text: Manuel Aeberli
Bilder: Alice Malherbe

  1. ueli dr chnächt says:

    schribet doch uf dütsch! ds änglisch isch zimlich grusig zum läse :)

  2. Gladiator says:

    I mean ” without them you can’t work right”

  3. Gladiator says:

    Please more respect to Coach Pinkston.

    He knows more about football than most of the guys who are playing.

    When he can coach and lead his team to a comeback and they win the game against a good B Team then does that tell me that the coach knows his job.

    Please more respect to all coaches. Without them you can work right.

  4. sasha #33 says:

    yeah your probably right but anyway, i hate it when somebudy put his hands on our family..!

  5. freakshow says:

    smart post.

  6. Lion says:

    Giova and Sahsa, please calm down.
    There will always be haters. We should use the comments of such ignorant people as a motivation and deliver the answer on the field on sunday!!!!!

  7. Giova says:

    Whos the fucking guy? Do you have very lucky, i cant see your adress!!! Come pleas to me and say me this in my face!!!! Ass….!!!!

  8. Delmus Pinkston says:

    Well my friend, when you can do better, please come and teach me! I will be more then happy to listen. I guess you are a big man and a very good coach so I would love to learn from a master! Have a very blessed day!

    Coach Pinkston
    Head Coach
    AFC Luzern Lions

  9. sasha #33 says:

    wtf?!! wer bist du? und woher nimmst du die frechheit unsere coaches in frage zu stellen? ich lade dich hiermit herzlich ein zu uns aufs feld zu kommen und uns das genauer zu erläutern..!

  10. Lion says:

    Absolut unnötiger Kommentar!! Ohne unsere Coaches gäbe es keine Lions.

  11. Football-Fan says:

    Wenn die Lions nun auch irgendwann mal einen Coach haben, der was von Football versteht, werden Sie es mit diesem Engagement noch weit bringen können…

  12. @sasha #33 says:

    Hmm schrieb doch eifach dütsch, denn verstömmr vlt. au was du eus sege wilsch

    “coatches and the feans! and of corse, the warriors! ;)

  13. sasha #33 says:

    yeah baby, das spiel war hammer! anfangs lief es nicht sehr gut für uns, doch nach der 2ten halbzeit haben wir all unsere kräfte und unseren kampfgeist zusammen genommen und bewisen dass wir NLB würdig sind! big thx to the coatches and the feans! and of corse, the warriors! ;)

    GO LIONS!

  14. Spectator says:

    Muss sagen ich hatte eigentlich mehr von den Warriors erwartet…aber nichts desto troz haben die Lions einen spannenden Comeback Sieg gezeigt…war wirklich sehr spannend zum zuschauen :)

  15. freakshow says:

    wow… nla-absteiger verspielt einen 19-punktevorsprung…good job lions!




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