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Trainingscamp Castel San Pietro

Monday, March 21, 2011

Die Juniorenorganisationen der Thun Tigers und Bienna Jets führen ihr erstes gemeinsames Pre-Season Camp im sonnigen Tessin durch.

Auf Grund der Tatsache, dass beiden Teams alleine nicht genügend Spieler für ein Trainingscamp aufbieten konnte für das geplante Datum, wurde die Idee eines gemeinsamen Camps geboren. Unter der Federführung des Bieler Sportchefs, Mario Tedeschi, wurden sämtliche administrativen Angelegenheiten wie auch die Verpflegung optimal organisiert, so dass die insgesamt sechs Coaches den Fokus auf den Feinschliff der etwas über vierzig Junioren legen konnten.

Nach einer schier unendlichen Fahrt am Donnerstagabend erreichte die Gruppe den Zielort nach Mitternacht und kurz danach wurde das Licht gelöscht, damit selbiges um 7.00h wieder angeschaltet werden konnte und so die erste von zwei Trainingseinheiten an diesem Tag um 9.00h beginnen konnte. Dank dem Top modernen Kunstrasen und perfektem Wetter, welche sich kurz mit 22 Grad, blauem Himmel, umschreiben lässt stand einem optimalen Trainingstag nichts im Weg.  Der erste Teil der Trainingseinheit bestand aus individuellem Positionstrainings, ein Luxus, welcher auf Grund der Teamgrösse bzw. fehlender Betreuerressourcen beider Teams in der Regel nicht möglich ist. Alleine diese Einheiten zeigten, dass diese Zusammenarbeit äusserst Sinnvoll ist, damit sich beide Teams weiterentwickeln können.  Der Zweite Teil jeder Trainingseinheit bestand aus einer Serie vorbereiteter Spielzüge, welche jeweils ein Team als Sparringpartner entweder den Angriff oder die Verteidigung simulierte.  Abends fand nach dem wohlverdienten Nachtessen eine Zusammenfassung des Tagesgeschehens statt, welches fast komplett aufgezeichnet wurde und so den Coaches wie auch den Spielern einen einzigartigen zusammengefassten Rückblick ihrer Trainingleistung ermöglichte, welche auch entsprechend analysiert wurde.

Jets O-Line / Tigers Linbacker in Lauerstellung

Der zweite Tag, stand unter dem Motto Pass-Plays und der Überwindung der ersten Müdigkeit bzw. Muskelbeschwerden, welche allerdings von allen beteiligten zumindest gegen aussen verdrängt wurde. Die intensive Arbeit in den einzelnen Units aus dem Vortrag zeigten erste Früchte im Bereich der Organisation der Coaches, wie auch dem Fokus der Spieler, welche insgesamt erstaunlich aktiv blieb, trotz der enormen Menge an Informationen, die auf die jungen Spieler einprasselte. Der Tag wurde ebenfalls in zwei Trainingseinheiten aufgeteilt und konnte nur durch ein kurzes Unwetter kurz gestört werden.  Selbst der darauffolgende Temperatursturz von beinahe 10 Grad konnte den Eifer der jugendlichen Camp-Teilnehmer nicht bremsen, so dass die verloren gegangene Trainingszeit bis in die dunklen Abendstunden aufgeholt wurde. Mit dem Ende der vierten Einheit, war Ausbildungsteil des Camps abgeschlossen und die beiden Teams bereiteten sich in groben Zügen auf das am Sonntag angesetzte Scrimage gegen den Nachwuchs der Lugano Lakers vor, welches zum Schluss am morgen vor der Abreise ausgetragen werden sollte. Nach einer erneut kurzen Nachtruhephase hiess es für die drei Teams bereits um halb zehn morgens sich warm zu laufen für das Spiel.  Gezeichnet von den harten Trainingseinheiten bekundeten die beiden Berner Teams in ihren ersten Drives etwas Mühe die frisch ausgeruhten Lakers zu kontrollieren. Dies änderte sich aber in der zweiten Serie etwas und man konnte genügend Erkenntnisse sammeln auf Seiten der Coaches, damit die kommenden zwei Wochen bis zum Saisonstart optimal genutzt werden können.  Als Fazit darf man festhalten, dass die Zusammenarbeit der beiden Teams ein gelungenes Projekt ist, welches durchaus weiter geführt und ausgebaut werden kann. Zusätzlich haben die jungen Footballer die Möglichkeit erhalten, Spieler aus einer gegnerischen Mannschaft kennen und schätzen zu lernen, was sich hoffentlich auf dem Feld bei künftigen Aufeinader treffen in persönlichem Respekt vor dem anderen wieder finden lässt, ohne den Wettkampfgedanken zu vernachlässigen.

Angriffssituation Lakers vs. Tigers.

Ein grosser Dank sei hier auch für Mario Tedeschi ausgesprochen, welcher für optimale Bedingungen für alle Teilnehmer gesorgt hat und ein wesentlicher Teil zum gelingen des ganzen Camps bei trug.

Harald Stadler




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Taurus

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